
Wenn Sie tagsüber ordentlich gegessen haben, schadet es überhaupt nichts, wenn Sie komplett auf ein Abendmahl verzichten (neudeutsch: dinner canceling). Wenn Sie natürlich Hunger verspüren, spricht nichts gegen eine Mahlzeit am Abend. Wichtig ist, dass man diese nicht zu spät zu sich nimmt, möglichst vor 18.00 Uhr. Dann kann man sich vielleicht noch ein wenig bewegen, der Körper hat noch vor der Nachtruhe die Zeit, die aufgenommene Mahlzeit zu verdauen. Und wenn Sie dann zu Bett gehen, liegt kein Essen im Magen und man kann besser ein- und durchschlafen. Damit das funktioniert, sollten Sie aber darauf achten, was Sie essen. Schwere Kost (tierische Fette, wie Wurst, Käse, Braten und ähnliches) sollten nur begrenzt Zugang auf den Speisentisch haben. Reichern Sie das Essen mit Obst und Gemüse der Saison an und wählen Sie abwechselnd auch exotische Früchte. Oder machen Sie sich selber einen Salat, aber verzichten Sie möglichst auf industriell vorgefertigte Bestandteile, wie Dressings oder Salate mit cremigen Trägerstoffen, die oft mit Geschmacksverstärker und gesättigten Fettsäuren angereichert sind.
Alternative:
Wer eine Alternative zum Essen sucht, kann auch auf Produkte zurückgreifen, die eine komplette Mahlzeit ersetzten. Es gibt auf dem Markt verschiedene Shakes. Achten Sie aber darauf, nur hochwertige Produkte zu wählen, die nicht nur eine begrenzte Kalorienzahl aufweisen, sondern darüber hinaus auch alle wichtigen Nähr- und Vitalstoffe mit hoher Bioverfügbarkeit enthält. Besonders am Beginn der Umstellung seiner Ernährung kann es Sinn machen, das Abendessen zu ersetzen. So kommt man nicht in die Versuchung, zuviel zu sich zu nehmen. Sobald Sie dann ein Gefühl für Mengen und Qualitäten haben, können Sie den Ersatz wieder ersatzlos streichen.
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