
Im letzten Newsletter (10/2009) hatte ich u. a. angekündigt, Ihnen eine Checkliste in die Hand zu geben, damit Sie selbst bestimmen können, zu welchem Typ Sie zuzurechnen sind.
Wir erinnern uns: Es gibt bei den Frauen und bei Männern jeweils 3 Typen.
Bei den Frauen sind das
Bei den Männern
Die Übergänge zwischen den einzelnen Typen sind natürlich fließend. Eine wesentliche Ursache dieser Einteilung ist der Hormonhaushalt des jeweiligen Individuums.
Vielleicht sind die nachfolgende Punkte sogar überflüssig, weil Sie bereits aufgrund der Schilderung im letzten Newsletter wissen, welchem Typ Sie selbst zuzuordnen sind. Mir ging es zumindest so. Nachdem ich die Zusammenhänge begriffen hatte, war mir sofort klar, wohin ich gehöre.
Dennoch kann es hilfreich sein, noch weitere Hinweise zu kennen, die eine Zuordnung vereinfachen. Denn je besser wir wissen, wer wir hormonell sind, desto besser können wir auch darauf adäquat reagieren. Es macht einfach keinen Sinn, wenn ein androgyner Mann, der seine Figur verbessern will, vermehrt Phytoöstrogene zu sich nimmt. Da muss er schon zu anderer Nahrung greifen.
Herausragende Bedeutung für unser äußeres Erscheinungsbild haben, wie schon erwähnt, die Geschlechts- und die Wachstumshormone. Auch wenn noch andere Hormone eine Rolle spielen, will ich mich an dieser Stelle auf diese beiden Gruppen konzentrieren.
Mangel an Wachsumshormonen haben Sie, wenn
Unter Testosteronmangel könnten Sie leiden, wenn
Ein "Zuviel" an Östrogen kann es sowohl bei der Frau als auch beim Mann geben, wenn Sie folgende Symptome registrieren
Aber auch Östrogenmangel kann problematisch sein, aber eher für Frauen von Bedeutung. Anzeichen sind:
Ich habe an dieser Stelle bewusst nicht alle Symptome aufgelistet, die bei Mangel oder Überschuß der betrachteten Hormone auftreten können, sondern mich auf die konzentriert, die einen Einfluß auf usere Linie haben.
Sollten Sie jedoch feststellen, dass zuviele Symptome zutreffen, dann geht es Ihnen wahrscheinlich ohnehin nicht besonders gut. Dann sollten Sie zum Arzt / Heilpraktiker Ihres Vertauens gehen und sich dort untersuchen lassen.
Außerdem sind diese Syptome auch nur Anhaltspunkte, die Ihnen helfen sollen, eine korrekte Typbestimmung durchführen zu können. Wir wollen ja wissen, wer wir sind, um vernünfig gegensteuern zu können.
Wie Sie bereits wissen, neige ich dazu, die Dinge möglichst zu vereinfachen. Denn sobald es kompliziert wird, wenden sich viele von Dingen ab, die eigentlich für sie selbst wichtig wären. Das geht jedem so, auch mir. Deshalb kann ich das Gesagte ein wenig zusammenfassen.
Wenn Sie sich schlapp fühlen, ohne Antrieb und eher müde und depressiv, also psychisch und physisch schlecht drauf sind, dann ist klar, irgendetwas stimmt nicht. Gleiches gilt, wenn Ihre Haut grau, brüchig oder welk wirkt und am Körper eher herunterhängt als den Körper zu umschließen, das Haar keinen Glanz hat und die Augen traurig und trübe sind. Oder noch einfacher: Geht es Ihnen schlecht, dann geht es Ihnen nicht gut, dann fehlt Ihnen in der Regel etwas. Und manchmal sind es Hormone.
Im nächsten Schritt werde ich aufzeigen, was Sie bei möglichem Hormonmangel unterehmen können. Dabei ist nicht gemeint, sich Hormone vom Arzt verschreiben zu lassen. Besser ist es, durch richtige Ernährung und Aktivität die gezielte Ausschüttung von Hormonen durch den eigenen Organismus zu befördern.
Zu diesem Thema habe ich mich bereits im Buch "Kostenlos abnehmen" im Zusammenhang mit sportlicher Betätigung geäußert, werde aber den Zusammenhang zwischen Hormonen, körperlicher Verfassung und Aktivität an diese Stelle aber noch einmal eingehender behandeln.