
Sie haben es geschafft. 30 Minuten am Stück laufen Sie mittlerweile problemlos. Sie laufen ohne zu schnaufen, können sich mit anderen unterhalten, oder genießen einfach die Ruhe und lassen Ihre Gedanken schweifen. Sie werden sehen: die besten Einfälle kommen Ihnen in Zukunft beim Laufen.
Damit es nicht zu eintönig wird, sollten Sie Ihr Training als richtige Läufer etwas variieren. Auch mit dem Tempo können Sie nun ein bisschen „spielen“. Damit Sie sich dabei allerdings nicht überfordern, lohnt der Blick auf die Pulsuhr. Das ist kein Muss, hilft Ihnen aber Ihr Training effektiv zu gestalten. Die Intensität Ihres Trainings und damit Ihr Lauftempo sind abhängig von der maximalen Herzfrequenz. In den meisten Trainingsplänen werden Sie Prozentangaben finden, diese beziehen sich jeweils auf die maximale Herzfrequenz. In der Trainingswissenschaft hat man ideale Bereiche definiert, mit denen sich Ausdauertraining optimal gestalten lässt.
Aber wie ermitteln Sie Ihre maximale Herzfrequenz?
Viele Pulsuhren übernehmen das für Sie. Ich laufe mit dem Modell RS 200PS von POLAR. Diese ermittelt mit einem einfachen Test die individuelle maximale Herzfrequenz. Für Laufeinsteiger ist aber auch das Modell RS 100 eine sehr gute Wahl.
Für Anfänger hat sich zudem eine Formel bewährt, die Ihnen einen guten Näherungswert der maximalen Herzfrequenz bietet:
Diese lautet „220 minus Lebensalter“ für Männer bzw. „226 minus Lebensalter“ für Frauen.
Wenn Ihnen das Laufen bald so viel Spaß macht, dass Sie gerne an einem Volkslauf teilnehmen möchten oder sogar in Zukunft einen Halbmarathon oder Marathon planen, empfehle ich Ihnen eine Leistungsdiagnostik durchführen zu lassen. Bis dahin liegen noch viele Kilometer vor Ihnen. Nicht aber bis zum ersten Ein-Stunden-Lauf. Sie werden sehen: es geht schneller als Sie denken. In sechs Wochen halten Sie problemlos und mit viel Spaß mehr als 60 Minuten durch. Wetten?